Lücken im Lebenslauf optional im Anschreiben erklären

Optional: Lücken im Lebenslauf

Eventuelle Lücken im Lebenslauf (CV) kann man nicht immer verstecken. Meist sind Arbeitslosigkeit, Auszeiten, Krankheit oder gravierende Familienprobleme ein Grund dafür.

Personaler suchen immer nach diesen Lücken im Lebenslauf.

Anstatt die Lücken im Lebenslauf zu vertuschen, ist es manchmal besser, sie im Bewerbungsschreiben anzusprechen und zu begründen.

Schlechtes Beispiel:

  • Nicht erwähnen.

Bessere Beispiele:

„In der Zeit von … bis … bin ich im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Unternehmen … ausgeschieden. Auf Basis dieser Erfahrung habe ich in 8 Monaten durch zertifizierte Schulungen mein Know-how im Online Marketing erheblich ausbauen können und bin am … erneut in das Berufsleben bei der Firma … eingestiegen

oder

„Nach meinem Studium war ich 6 Monate auf Reisen in Asien und habe sehr viele kulturelle Unterschiede und Mentalitäten kennen gelernt. Die Sorgen und Nöte vieler Menschen sehe ich nun mit anderen Augen und großem Respekt. Chancen für europäische Produkte habe ich häufiger gesehen.“

Lücken im Lebenslauf sind zwar nie gut, aber wenn sie pro aktiv im Bewerbungsanschreiben angesprochen werden, wirkt die Ehrlichkeit, wie hier in den Beispielen, eher vertrauenserweckend.

 

Weiterführende Artikel zum Thema Bewerbungsschreiben:

Das P.S. (Post Scriptum) im Bewerbungsschreiben

Optional, aber als besonders wirksam ist das P.S. zu empfehlen

Gehaltsvorstellungen

Optional, aber sehr wichtig. Nur erwähnen, wenn es explizit gefordert wird

Verfügbarkeit

Optional, aber wichtig. Nur erwähnen, wenn explizit gefordert oder erkennbar.

Sprachkenntnisse im Anschreiben

Sprachkenntnisse gehören in den Lebenslauf. Im Anschreiben nur ansprechen, wenn sie dem Unternehmen besonders wichtig erscheinen.


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