Welche Kleidung für das Bewerbungsfoto?

Die Garderobe, die Sie für Ihr Bewerbungsfoto wählen, sollte dem künftigen Job immer angemessen sein. So muss es nicht zwangsläufig der gedeckte, elegante Anzug mit Hemd und Krawatte bzw. der konservative Blazer mit einer eleganten Bluse sein, wenn Sie sich zum Beispiel als PR-Referent/-in einer Kette von Bio-Supermärkten oder als Mediengestalter/-in in einer jungen Agentur bewerben – im Gegenteil, so „overdressed“ könnten Sie auch aus der Auswahl der geeigneten Kandidaten für die Stelle fallen, da Sie zu wenig Einfühlungsvermögen in Ihr neues berufliches Umfeld demonstriert haben.

Bewerbungsfoto: Auf den Job kommt es an

Nach wie vor gibt es aber Branchen und/oder Jobfunktionen, bei denen ein tadelloses, sehr konservatives Business-Outfit erwartet wird. Spätestens für Ihr Vorstellungsgespräch bräuchten Sie diese Garderobe ja ohnehin. Bei Banken, Unternehmensberatungen, Rechtsanwaltskanzleien, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, konservativen Traditionsunternehmen oder Verbänden ist die klassische, konservative Kleidungswahl selbstverständlich.

Bei jüngeren Unternehmen, im Medienbereich, bei Werbeagenturen, im Fitness- und Gesundheitsmarkt und allen weiteren Unternehmen, bei denen konservative Bürobekleidung ohnehin nicht mehr zum Alltag auf den Bürofluren gehört, können Sie – mit viel Fingerspitzengefühl – auch ein Stück weit Abstand nehmen von zu klassischen Outfits. Hier können Sie mit einem Ihrem neuen Job angepassten, leger-gepflegten Outfit zeigen, dass Ihnen klar ist, wie das Unternehmen „tickt“, für das Sie sich bewerben.

Mehrere Outfits beim Fotografen für Bewerbungsbild

Zum Termin beim Fotografen können Sie auch mehrere Outfits mitnehmen und sich darin fotografieren lassen. So haben Sie zwei unterschiedlich aufgebaute Fotos von sich, die jeweils für verschiedene Bewerbungen (gepflegt-leger oder klassisch-konservativ) in Frage kommen.

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Bewerbungsbild und Social Media

In Zeiten der aktiven Kommunikation über diverse Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Twitter reicht es nicht aus, nur die Bewerbungsunterlagen selbst professionell zu durchdenken und zu gestalten.

Copyright und Nutzungsrecht des Bewerbungsfotos

Das Urheberrecht an einem Foto hat immer der Fotograf selbst, ob dies nun ein professioneller Fotograf war oder nicht. Unabhängig von diesem Urheberrecht ist aber das Nutzungsrecht.

Susann Damati

Über ein Studium der Geschichte und Englischen Literatur in Düsseldorf sowie anschließend weitere berufliche Etappen führte mich der Weg zu der Verlag Dashöfer GmbH in Hamburg, einem Wirtschaftsfachverlag.

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