Checkliste zum Lebenslauf

Checkliste Lebenslauf

Checkliste Lebenslauf Bildquelle: @aboutpixel

Wir haben für Sie eine erste Lebenslauf-Checkliste zusammengestellt. Diese können Sie Punkt für Punkt abarbeiten, damit Sie auf dem Weg zu Ihrem Traumjob nichts auslassen.

  • Form des Lebenslaufs: Standard für die meisten Bewerbungsverfahren ist ein tabellarischer Lebenslauf. Der Lebenslauf als PDF ist inzwischen Standard bei Bewerbungen, die online bzw. per Email verschickt werden. Ein handschriftlicher Lebenslauf ist nicht mehr üblich.
  • Umfang: Ein bis zwei A4-Seiten sind die Norm. Längere Lebensläufe drohen von Personalern aussortiert zu werden.
  • Klare Gliederung: Der Lebenslauf dokumentiert lückenlos Ihren persönlichen und beruflichen Weg. Daher ist eine klare Gliederung unbedingt wichtig, denn nur so können die Personaler, Ihre Leser, schnell alle wichtigen Informationen erfassen.
  • Ihre Mailadresse: Legen Sie sich – falls nötig – für Ihre Bewerbung eine seriöse Mailadresse zu. Ansonsten verliert Ihre Bewerbung an Sachlichkeit und wird von den Personalern nicht ernst genommen.
  • Bewerbungsfoto: Verwenden Sie auf jeden Fall ein seriöses Bewerbungsfoto mit einem Outfit, das der beruflichen Position und der Branche gerecht wird. Bewerbungsfotos sollten unbedingt professionell vom Fotografen angefertigt werden. Urlaubsschnappschüsse dagegen oder Fotos, die viel zu alt sind und Sie optisch nicht mehr darstellen, sind nicht willkommen. Sofern kein Deckblatt vorliegt, gehört Ihr Portraitfoto in den Lebenslauf.
  • Lücken im Lebenslauf: Ihren Lebenslauf sorgfältig zu überarbeiten und „schön“ zu gestalten ist legitim, aber achten Sie darauf, nichts zu verfälschen oder zu verbergen. Nur ein lückenloser, den Tatsachen entsprechender Lebenslauf kann Ihrer (Online-)Bewerbung zum Erfolg verhelfen.
  • Aktueller Arbeitsstatus: Nennen Sie Ihren aktuellen Arbeitgeber, auch wenn Sie dort derzeit nicht zufrieden sein sollten. Eine Nicht-Nennung lässt ungute Rückschlüsse zu. Sollten Sie derzeit arbeitssuchend sein, verwenden Sie auch diesen Begriff, nicht „arbeitslos“.
  • Hobbys: Ob Kochen oder Krimis lesen, Fußball (spielen oder schauen) oder Badminton – Hobbys können im Lebenslauf Ihr Profil sinnvoll ergänzen oder aber auch Jobhindernis sein. Ein Hobby kann ein lockerer Einstieg in das Vorstellungsgespräch sein, aber achten Sie darauf, dass Sie nur Interessen angeben, die Sie wirklich verfolgen. Wichtig ist, dass die Hobbys, die Sie aufführen, weder zu extrem klingen noch polarisieren, es sei denn, diese Extreme passen zur Stellenausschreibung.
  • Formatierung: Grundsätzlich ist von doppelten Formatierungen abzusehen. Entscheiden Sie sich für eine Hervorhebung durch fette Buchstaben oder durch eine kursive Schrift, nicht aber für beides. Gestalten Sie Ihren Lebenslauf klar und übersichtlich.
  • Gründlicher Check: Prüfen Sie Ihre Bewerbung gründlich auf Rechtschreib- oder Flüchtigkeitsfehler. Am besten, Sie lassen eine dritte Person den Text lesen, damit Sie sicher gehen, dass Ihre Bewerbung nicht allein wegen unnötiger Fehler aussortiert wird.

Was gehört nicht in den Lebenslauf?

Angaben zur Familie, zum Beruf der Eltern, zu Gehaltsvorstellungen (die in das Bewerbungsanschreiben gehören) oder zur Rechtfertigung Ihrer Kündigung (sofern das der Fall war – auch dies gehört in Ihr Anschreiben).

Susann Damati

Über ein Studium der Geschichte und Englischen Literatur in Düsseldorf sowie anschließend weitere berufliche Etappen führte mich der Weg zu der Verlag Dashöfer GmbH in Hamburg, einem Wirtschaftsfachverlag.

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